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Analytik Jena erwirbt APS Techn.


24.09.2001
Ad hoc

Die Analytik Jena AG (WKN 521350) hat mit Wirkung zum 24. September 2001 die APS Technologies, Inc., in Houston zu 100 % erworben. Die APS (http://www.apstek.com) entwickelt und vertreibt innovative Analysesysteme für den petrochemischen Markt insbesondere in den USA. Anwendung finden die Produkte derAPS überwiegend im industriellem Umfeld der Mineralölherstellung sowie -weiterverarbeitung. Die APS hat ein analytisches Messverfahren entwickelt, das seit diesem Jahr durch die "EPA" (Environmental Protection Agency) für die Bestimmung des Schwefelgehaltes in Kraftstoffen als Leitverfahren empfohlen wird. Das bei dieser Messmethode eingesetzte Detektionsverfahren wurde gemeinsam von der APS und der IDC GmbH, einem Tochterunternehmen der Analytik Jena, entwickelt und als Weltpatent eingereicht.

Der Standort der APS in Houston/Texas liegt im direkten Umfeld der wichtigsten Erdölproduzenten und ist daher auch für den Vertrieb des gesamten Produktportfolios der Analytik Jena strategisch besonders wertvoll. Zu den Anwendern der APS-Systeme zählen renommierte Unternehmen wie Exxon, Du Pont, Shell, Pirelli oder Samsung. Mehr als 50 Analysesysteme sind bereits aktuell in den USA installiert. Der Umsatz derAPS wird sich in diesem Kalenderjahr gegenüber 2000 auf rund 1,2 Millionen USD mehr als verdoppeln. Für das nächste Jahr geht der Vorstand der Analytik Jena von einem Umsatzwachstum der APS von über 50% aus. Mit der APS verfügt Analytik Jena in den USA nunmehr über zwei Standorte: der AJ USA in Delaware/Ohio und der APS in Houston/Texas.

Cash/Share-Deal sichert die erworbenen Kompetenzen langfristig

Die Akquisition der APS ist, adäquat zu der im April diesen Jahres vollzogenen Mehrheitsbeteiligung an der IDC, als ein kombinierter Cash-/Share-Deal strukturiert. So vereinbarte die Analytik Jena für einen Teil des Kaufpreises die Zahlung mit eigenen Aktien, die mit langfristigen, gestaffelten Lock-Up- Fristen ausgestattet sind. Bereits seit 1998 besteht zwischen der APS und der IDC, eine fundierte technisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit. Gegenstand dieser Kooperation ist die gemeinsame Entwicklung innovativer Gerätesysteme mit neuartigen hochsensitiven Detektionsverfahren zur Erfassung von Inhaltsstoffen, wie Schwefel, Stickstoff und Chlor.


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